Piesbergtour

Eine Reise durch das Osnabrücker land

Bei der Piesbergtour können Sie mit Ihrem Rad viele einzigartige Endeckungen machen. Ob beim radeln am Rande der Düsterdieker Niederungen mit Blick in die weite Wiesenlandschaft oder bei einer kleinen Rast am Niedrighaussee, bei der Sie Kormorane und Uferschwalben beobachten. Auf dem Weg zum Piesberg, der Industrie und Kulturlandschaft nördlich der Stadt Osnabrück, gibt es eine Menge zu erleben und zu “er-fahren“.

Start & Ziel: Greiwenhof Holtgräwe

Ausgangspunkt der Piesbergtour ist der Greiwenhof in Seeste, der Ihnen mit einem individuell zusammengestellten Frühstückspaket einen guten Start in diesen Urlaubstag ermöglicht. Später am Abend erwartet Sie der Greiwenhof mit seinen gemütlichen Ferienwohnungen zurück. Entspannen Sie bei einem Glas Rotwein in unserem herrlichen Bauerngarten und lassen Sie einen ereignisreichen Tag ausklingen.

Station 1: Kleine Sloopsteine

Vorbei an den Düsterdieker Niederungen und dem Niedrighaussee, einem durch Sandabbau entstanden Angelgewässer, führt Sie die unsere Tour nach Halen zu einer frühzeitlichen Grabstätte: den kleinen Sloopsteinen. Die Sloopsteine kennzeichnen ein Megalithgrab aus der Jungsteinzeit mit einer Kammerlänge von 7 m und einer Kammerbreite von 1,5 m. www.stonepages.de

Station 2: Hofladen Hawighorst

Die nächste Station auf ihrem Weg ist der Hofladen Hawighorst, gelegen am Nordrand von Osnabrück. Von April bis Juli finden Sie hier neben den selbst angebauten Produkten des Landwirtschaftlichen Betriebes wie frische Erdbeeren und Spargel auch anderes Obst und Gemüse der Saison. Ein echter Geheimtipp ist Omas selbstgebackenes Brot.

Das Zeltrestaurant direkt neben dem Hofladen lädt Sie zum Schlemmen und Genießen ein. Schauen Sie doch mal herein. Das Spargelbuffet steht während der Saison für Sie bereit.

Station 3: Pyer Hofcafe

Wenn Sie weiter radeln, durch gepflegte Felder, grüne Wiesen, hohe Eichen säumen den Weg, erreichen Sie das Pyer Hofcafé. Das Speiseangebot des Hofcafes ist sämtlich hausgemacht. Es umfasst verschiedene Blechkuchen, üppige Torten, Eisspezialitäten, heiße und leckere Suppen sowie herzhafte Brote mit Wurst- und Käsespezialitäten der Region. Öffnungszeiten: Mi, Sa. + So., 14.00 – 18.00 Uhr

„Die kleine Hofgeschichte von Marita Vedder“

Sie befinden sich hier auf dem jahrhunderte alten Hof meiner Vorfahren Klein-Siebenbürger, der urkundlich erstmals im Jahre 1641 erwähnt wird. Der alte Name des Hofes „Sevenborgen“ bzw. „Sevenbergen“ deutet darauf hin, dass es sich früher um einen befestigten Hof gehandelt hat mit einer besonderen Verteidigungsstelle in einer Reihe von sieben Höfen. Die Wortsilben „Burg“ sowie „Berg“ sind mit der Vorstellung „Befestigung“ verbunden; deshalb wurden die befestigten Punkte in der nördlich von Osnabrück sich hinziehenden Landwehr „Bürge“ genannt; daher der Hofname Siebenbürgen. Das älteste noch erhaltene Gebäude ist das alte Backhaus aus dem Jahre 1743, das früher auch als Fluchtburg diente und noch die alten schmalen Schießscharten besitzt. Im Jahre 1972 wurde dieses Gebäude zur Hof-Kapelle umgebaut, die besichtigt werden kann. Das Hauptgebäude in der jetzigen Bauweise stammt aus dem Jahr 1864. In diesem Gebäude wurde die alte Diele 1999 zu diesem Café mit seinem außergewöhnlichen Ambiente umgebaut, ergänzt durch eine ruhige Gartenterrasse, auf der bei gutem Wetter die Natur genossen werden kann

Station 4: Der Piesberg Industrie- & Kulturlandschaft

Gleich um die Ecke erreichen Sie das Highligt unserer Tour, den Piesberg. Vor den Toren der Stadt Osnabrück gelegen, führen Sie die Wege auf dem Piesberg in ein Gelände, das Natur und Kultur gleichermaßen geprägt haben. Sie erleben eine Landschaft, die in den vergangenen 150 Jahren industriell genutzt wurde. Zwei Aussichtsplattformen, das Museum Industriekultur, das Piesberger Gesellschaftshaus, sowie der wiederbelebte Zechenbahnhof machen den Piesberg zu einem interessanten Ausflugsort und geben umfangreichen Einblick in die Industriekultur Osnabrücks. (www.industriekultur-museumos.de)

Im Museum für Industriekultur im Haseschachtgebäude sollten Sie unbedingt eine Führung mitmachen.
„Faszination über und unter Tage“

Öffnungszeiten: Mi. – So. 10.00 – 18.00 Uhr

Station 5: Gasthof „Zur alten Eversburg“

„Wollen Sie hören, wie das Wasser leise plätschert?!“ Dann sollten Sie es nicht versäumen in den Gasthof „Zur alten Eversburg“ einzukehren. Hier erwartet Sie eine wunderschöne Aussenanlage mit Blick auf die Hase. Der Gasthof war früher einmal Wirtschaftsgebäude des Wasserschlosses Eversburg, das seine Glanzzeit um 1750 erlebte.

Station 6: Hollager Schleuse

Ihr weiterer Weg führt Sie ein Stück den Radweg Hase-Ems-Weg entlang. Genießen Sie auf diesem letzten Abschnitt der Tour die Idylle des Zweigkanals und verweilen Sie ein wenig an der Hollager Schleuse. Nicht nur für Kinder ist die Besichtigung und das Beobachten des Schleusenverkehrs eine interessante Geschichte…

Ihr Rückweg führt Sie am Ende des Tages durch das Waldgebiet Halener Tannen zum Ausgangspunkt, dem Greiwenhof zurück!